ELIANT steht für Menschen, die in einem Europa mit kultureller Vielfalt und freier Wahlmöglichkeit leben wollen:

in Erziehungsfragen, Wirtschafts- und Sozialreformen, ökologischer Landwirtschaft, Komplementär- und Integrativmedizin.

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  • Ökologisches Saatgut muss Allgemeingut bleiben

    Ökologisches Saatgut muss Allgemeingut bleiben

    Allianz ELIANT

     

     

     

     

    Ökologisches Saatgut muss Allgemeingut bleiben

    Seit Beginn der Landwirtschaft vor etwa 10.000 Jahren bis vor etwa 100 Jahren war das Saatgut Allgemeingut. In der konventionellen Saatgutproduktion ist dies nicht mehr der Fall, dieses soziale Fundament ist zerstört.

    Umso wichtiger ist es, dass ökologisches Saatgut Allgemeingut bleibt.
     
    Andreas Biesantz, DemeterDie konventionelle Saatgutproduktion ist ein Industriezweig, beherrscht von wenigen Grossanbietern, die fast ausschliesslich Hybrid- und gentechnisch verändertes Saatgut vermarkten. Dieses Saatgut hat die Eigenart, dass es vom Landwirt nicht vermehrt werden kann, weswegen er es jedes Jahr wieder neu kaufen muss. Auch braucht der Anbau in Feld und Garten den Einsatz mineralischer Dünger und Pestizide gegen Unkraut und Pflanzenschädlinge, wenn der erwünschte grosse Ertrag geerntet werden soll.
     
    Dies aber hat verheerenden Folgen für die Bodenfruchtbarkeit. Die Firmen aber, die das Saatgut besitzen und zunehmend monopolisieren, versprechen hohe Produktionsmengen – und hohen Share Holder Value.

    Das ökologische Saatgut darf nicht das gleiche Schicksal erleiden. Dies kann nur verhindert werden, wenn neben engagierten Landwirten auch wir Verbraucher uns engagieren!

    Es ist das Bestreben von ELIANT und seinen Mitgliedern, diese wichtigen Fragen in Brüssel zu thematisieren. Deshalb hat Demeter International zum Saatgut in Brüssel erneut einen Workshop organisiert, in dem Vertreter der europäischen Kommission und des Parlaments sowie Vertreter von ökologischen Saatgutinitiativen zu Wort kamen und diskutierten. Wir bitten Sie herzlichst, uns zu helfen, damit wir diese Anstrengungen weiterführen können!
     
    Wir Verbraucher können durch unser Kaufverhalten und unser zivilgesellschaftliches Engagement einen entscheidenden Beitrag zur Gesunderhaltung des Erdbodens und unserer Nahrungsmittel leisten.

    Wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung.
    Mit herzlichen Grüßen
    
Ihre Michaela Glöckler

     

     

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Die integrative Medizin bietet Patienten die nötigen Wahlmöglichkeiten

    Die integrative Medizin bietet Patienten die nötigen Wahlmöglichkeiten

    Allianz ELIANT

     

     

     

     

    Die integrative Medizin bietet Patienten die nötigen Wahlmöglichkeiten


    Liebe Freunde,

    Die Medizin steht weltweit grossen Problemen gegenüber, insbesondere bezüglich chronischer Krankheiten wie Diabetes, hoher Blutdruck, zunehmende Allergiebereitschaft. Nachhaltige und gute Lösungen können nur durch interprofessionelle Zusammenarbeit und integrative Medizin erreicht werden. Auch Anthroposophische Medizin mit ihrem Blick auf den ganzen Menschen und einem vielseitigen Therapieangebot kann dazu viel beitragen und gehört zu den heute viel diskutierten integrativen Medizinsystemen.
     
    Doch so beliebt auch Sicht- und Behandlungsweisen der integrativen Medizin sind - sie werden von den national für die Gesundheit Verantwortlichen immer noch stiefmütterlich behandelt. So haben die Academy of Integrative Health and Medicine/AIHM in Amerika and der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland DAMiD die Initiative ergriffen und zusammen mit weiteren Partnern im Juni 2016 den Internationalen Kongress für integrative Gesundheit und Medizin in Stuttgart organisiert. Über 600 Teilnehmer aus 46 Ländern und allen Kontinenten nutzten die Möglichkeit, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

    International Congress for Integrative Health & MedicineELIANT konnte massgeblich zu der hohen Internationalität beitragen und damit auch zum Erfolg des Kongresses.



    So möchten wir unsere Freunde und Förderer sehr herzlich bitten, mit uns die Abschlusserklärung des Kongresses zu UNTERZEICHNEN, in der die WHO und die Regierungen aller Länder aufgerufen werden, der integrativen Medizin weltweit zum Durchbruch zu verhelfen.

    Sehr herzlich bitten wir aber auch, ELIANT weiterhin zu unterstützen. Gerade jetzt, wo durch Brexit Europa im Kern erschüttert ist, wollen wir unser Aktivitäten verstärken und für mehr Vielfalt und gegenseitige Akzeptanz eintreten. Dies ist durch Ihre Hilfe möglich.

    Mit herzlichem Dank und Gruss
    
Ihre Michaela Glöckler

     

     

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  • Für Transparenz im EU Lobbying!

    Für Transparenz im EU Lobbying!

    Allianz ELIANT

     

     

     

     

    Für Transparenz im EU Lobbying!

    Liebe Freunde,

    Transparenz auch in der Lobby-Arbeit in Brüssel gehört zu den demokratischen Grundwerten und Bürgerrechten, für die sich ELIANT aktiv einsetzt.
    Lobbying hinter verschlossenen Türen untergräbt die Demokratie und zerstört das Vertrauen der Bürger in Regierungen und EU-Institutionen. Ohne Transparenz wissen wir nicht, ob Politiker ihre Entscheidungen im Sinne des Gemeinwohls treffen, Der Grund für diesen Missstand liegt in freiwilligen und dazu noch wenig aussagekräftigen Regeln für das Lobbying. Zur Zeit wissen wir nicht einmal, wie viele Lobbyisten es in Brüssel wirklich gibt, wie viel Geld sie ausgeben, von wem dies stammt und welche Gesetzgebungsprozesse damit beeinflusst werden sollen.

    ELIANT verfolgt daher mit grossem Interesse die Recherchen von Transparency International und möchte diese unterstützen. Daher möchten wir Sie heute sehr herzlich bitten, durch Ihre Unterschrift unter die Petition gegen Lobbying hinter verschlossenen Türen Transparancy International bei dieser nicht einfachen Arbeit zu helfen: change.org/eu-lobbyismus

    Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, hat versprochen, seine Kommission transparenter zu machen als die seiner Vorgänger und zumindest ein verbindliches Lobby-Register für alle EU-Institutionen einzuführen. Das dürfen nicht leere Worte bleiben!

    Transparency International fordert die Kommission auf,

    • Sicherzustellen, dass alle Lobbyorganisationen sich in das EU-Register eintragen
    • Sicherzustellen, dass alle EU-Institutionen teilnehmen
    • bessere Kontrollen und Sanktionen für Lobbyisten, die sich nicht an die Regeln halten


    Wir freuen uns, wenn Sie diese Forderungen von Transparency International durch Ihre Unterschrift unter die Petition unterstützen und diese Information auch an Freunde und bekannt weiter leiten.

    Auch danken wir Ihnen von Herzen für jede noch so kleine finanzielle Zuwendung an ELIANT, welche uns hilft, Partnerorganisationen bei Ihrer Arbeit für ein humaneres Europa zu unterstützen.

    Mit herzlichem Gruss
    Ihre Michaela Glöckler

     

     

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  • Antibiotikaresistenz

    Antibiotikaresistenz

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Antibiotikaresistenz – was die Zivilgesellschaft und eine ganzheitliche Medizin beitragen können

    Antibiotika werden gegen bakterielle Infektionen und entzündliche Krankheiten eingesetzt. Sie waren bisher die wichtigste Waffe gegen diese Krankheiten, auch bei lebensbedrohlichen Krankenhausinfektionen. Nun hat sich in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass der zu häufige Einsatz dieser Arzneimittel dazu geführt hat, dass die Bakterienstämme, gegen die sie eingesetzt werden, schneller gegenüber diesen Antibiotika resistent werden, als man neue, wirksame auf den Markt bringen kann. So sterben jetzt in Europa jedes Jahr schätzungsweise 25.000 Menschen an nicht mehr beherrschbaren Infektionen.

    Der Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft

    Der Gesetzgeber und die Zivilgesellschaft können dort tätig werden, wo Antibiotika zum Schaden von Mensch und Tier zum Einsatz kommen. Problematisch ist insbesondere der vorbeugende Einsatz in der Landwirtschaft bei gesunden Tieren, weil Antibiotika systembedingt zur Massentierhaltung dazugehören und zum Teil auch wachstumsfördernd wirken. Wenn für Mensch und Tier die gleichen Antibiotika verwendet werden, kann der Mensch auf dem Umweg über den Fleischverzehr ebenfalls Resistenzen entwickeln, so dass dann diese Antibiotika bei ihm im Krankheitsfall nicht mehr zum Einsatz kommen können.

    Wirksame Hilfe durch Homöopathie und Anthroposophische Medizin

    Um den unnötigen Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin so weit wie möglich zu reduzieren, ist ein Umdenken von Ärzten und Patienten entscheidend. Nachfolgend zusammengestellte Forschungshinweise zeigen – was auch Integrativ- und Komplementärmediziner täglich in ihrer Praxis erleben - dass der größte Teil der akuten Infekte ohne den Einsatz von Antibiotika sogar besser und nachhaltiger, d.h. mit weniger Rückfallgefahr, behandelt werden können. In den angeführten Buchreferenzen wird die praktische Handhabung erläutert.

    Mit Hilfe äußerer Anwendungen und Arzneimitteln aus Homöopathie und Anthroposophischer Medizin werden die Selbstheilungskräfte des Organismus unterstützt und das Immunsystem lernt, die Entzündungserscheinungen aus eigener Kraft zu überwinden. Würde dieses Vorgehen zur empfohlenen Praxis, so wäre ein bedeutender Beitrag geleistet, dass die heute noch wirksamen Antibiotika primär für die Schwerstkranken zur Verfügung stehen.

    ELIANT setzt sich mit seinen Allianzpartnern in Medizin und Landwirtschaft dafür ein, dass das notwendige Umdenken in der Zivilgesellschaft und bei den für diese Sektoren verantwortlichen Fachleuten und Politikern stattfinden kann.

    Wir danken herzlichst für Ihre Unterstützung und hoffen in 2016 gerade auf diesem Gebiet weiter zu kommen.

    Mit den besten Wünschen für das neue Jahr

    grüßen wir herzlich

    Ihre Michaela Glöckler


    1 Ilene Claudius, Larry J. Baraff: Pediatric emergencies associated with fever. Emergency Medicine Clinics of North America 28:67-84, 2010
    1 Harald J. Hamre, Anja Glockmann, Reinhard Schwarz, David S. Riley, Eric W. Baars, Helmut Kiene, Gunver S. Kienle: Antibiotic Use in Children with Acute Respiratory or Ear Infections: Prospective Observational Comparison of Anthroposophic and Conventional Treatment under Routine Primary Care Conditions. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 2014
    1 Michaela Glöckler, Wolfgang Goebel, Karin Michael: Kindersprechstunde - Ein medizinischpädagogischer Ratgeber. Verlag Urachhaus, Stuttgart 2015
    1 Georg Soldner, H. Michael Stellmann: Individuelle Pädiatrie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2011

     

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  • Integrative Medizin – die kreative Medizin der Zukunft

    Integrative Medizin – die kreative Medizin der Zukunft

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Integrative Medizin – die kreative Medizin der Zukunft

    Liebe Freunde,
    60 bis 70% aller Patienten in Europa verwenden – mit und ohne Wissen Ihres Arztes naturheilkundliche Arzneimittel und Methoden aus der komplementären neben der konventionellen Behandlung (Allensbach Institut für Meinungsforschung, Naturheilmittel 2010). Eine britische Studie berichtet, dass naturheilkundliche Behandlungen sehr viel mehr dem entsprechen, was die Patienten sich unter einer effektiven Behandlung vorstellen. Sie fragen nach einer Kombination zwischen der
    konventionellen und komplementären Behandlungsweise. Sie sind begeistert, wenn sie sich aktiv in den therapeutischen Prozess mit einbezogen erleben. Und sie wollen die Methodenkombination mit der konventionellen Medizin – insbesondere beim Vorliegen chronischer Erkrankungen – mit dem Arzt besprechen (Little CV, The School of Health & Socicial Care, 2009). Ein solches Vorgehen ist „integrativ“.

    Die Grenzen der modernen Medizin und das neue Prozessverständnis

    Die westlichen Gesundheitssysteme und ihre Medizin sind da unbestritten notwendig und gut, wo es um effiziente Diagnostik und symptomatische Therapie geht – d.h. wo man direkt akut am Ort des Geschehens behandeln kann. Aber das zugrunde liegende Biomedizinische Modell ermöglicht weder ein echtes Prozessverständnis, was alles auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene zusammen kommen muss, bis ein Mensch ernsthaft erkrankt. Noch gelingt dadurch die für die Gesundungsprozesse so notwendige Sinnorientierung. Auch fehlt die Handlungs- und Verständniskompetenz im Zusammenhang mit der Krankheitssituation. Die eigenen Erfahrungen im Umgang mit Gesundheit und Krankheit und die damit verbundenen Werte werden in der Gestaltung des therapeutischen Prozesses
    viel zu selten berücksichtigt. Es müsste aber zu den wesentlichen Anliegen der Medizin und Gesundheitsförderung gehören, dass Patienten über ihre Möglichkeiten informiert und in den Gesundungsprozess aktiv mit einbezogen werden.

    Der ko-kreativen Medizin gehört die Zukunft

    Eine Großzahl von Patienten wünscht sich eine ganzheitlich-integrative, auf sie persönlich hin orientierte Behandlung. Sie erleben dadurch eine Stärkung ihrer Kompetenz im Umgang mit ihrer Situation. Es geht um „Heilung“, nicht nur um „Behandlung“. Zudem zeigt die gegenwärtige Weltlage mit der zunehmenden Radikalisierung, wie problematisch sich der Mangel an Integrationsvermögen auch im Sozialen auswirkt. Eine ausschließende und nicht integrative Denkweise muss früher oder später zu Defiziten führen – insbesondere im Sozialen, wo alles darauf ankommt, dass die gegenseitige Wahrnehmung und der Zusammenhang untereinander gelingen. Es kommt darauf an, dass der einzelne positive Lebenserfahrungen macht – auch im Umgang mit seiner Krankheit.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2013 eine Strategie zur Integration von traditionellen Methoden in die Medizin weltweit proklamiert (WHO traditional medicine strategy: 2014-2023). Im Sinne einer Menschenzentrierten Medizin der Zukunft wird eine wie auch immer mögliche Einbeziehung traditioneller, unkonventioneller und komplementärer Methoden eingefordert.

    Dazu brauchen wir aber ein unbefangenes und pragmatisches Verhältnis von Schul- und Komplementärmedizin; aktuell jedoch wird dies noch zu oft durch ideologisch geprägte Vorurteile auf beiden Seiten erschwert. Ärzte und Therapeuten aber sind nicht einer Ideologie, sondern ihren Patienten verpflichtet. ELIANT setzt sich dafür ein, dass dort, wo Patienten – und sei das noch so subjektiv – profitieren, Ärzte nicht wegschauen dürfen! Es sind die Patienten, die für solch eine ko-kreative Medizin der Zukunft die Integration der verschiedenen Methoden einfordern müssen. Ohne ein starkes Votum aus der Zivilgesellschaft wird sich diese neue Denk- und Sichtweise nicht durchsetzen.

    Die Anthroposophische Medizin arbeitet seit ihrem Beginn 1921 konsequent in diese Richtung. Ihre Vertreter sind alle konventionell ausgebildet und zugleich der ganzheitlichen Betrachtungs- und Behandlungsweise verpflichtet im Sinne der integrativen Medizin.

    Bitte helfen Sie uns, die Belange der Patienten stark vertreten zu können. Durch das Weiterleiten unseres Newsletters an Ihre Freunde und Arbeitskollegen erhöhen Sie unser politisches Gewicht. Sehr herzlich danken wir auch für die Unterstützung unserer Arbeit durch eine Spende – auch wenige Euro helfen mit, die Kosten für die Administration zu schaffen.

    Wir wünschen Ihnen eine lichtvolle Adventszeit und grüssen Sie herzlich
    Ihre Michaela Glöckler

     

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Kostbares, immer knapperes Gut: der Boden für die Landwirtschaft

    Kostbares, immer knapperes Gut: der Boden für die Landwirtschaft

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Kostbares, immer knapperes Gut: der Boden für die Landwirtschaft

    Liebe ELIANT-Freunde,
    Die landwirtschaftlich genutzten Anbauflächen nehmen nicht nur weltweit, sondern auch in Europa ab. Einerseits sind Strassenbau und weitere Überbauungen für Wohnraum und Industrie dafür verantwortlich – insbesondere aber ist es die zunehmende Bodenerosion. Diese ist z.B. bedingt durch unsachgemäße Bodenbearbeitung, durch langjährigen Einsatz von stark wirkenden Unkrautvernichtungsmitteln sowie durch den allgegenwärtigen Klimawandel. Dem steht das Wachstum der Weltbevölkerung und damit die steigende Nachfrage nach Lebensmitteln gegenüber.

    Praxis und Forschung bestätigen, dass die biologisch-dynamische und biologische
    Landwirtschaft die Bodenerosion stoppen können, mehr noch, mit der biologisch-dynamischen Landwirtschaft werden aus Wüsten wieder blühende Oasen wie z.B. in Sekem. Deshalb ist es essentiell, dass diese Flächen weiterhin nachhaltig bewirtschaftet werden können und damit deren Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt.

    Das Angebot an Land sinkt, die Nachfrage nimmt zu

    Wenn Land zum Verkauf angeboten wird, erhält es in den meisten Fällen der Höchstbietende. Die nachhaltig wirtschaftenden Bauern haben nicht hohe Renditen zum Ziel, sondern gesunde Pflanzen und Tiere sowie einen fruchtbaren Boden. Deshalb haben diese Landwirte oder Hofgemeinschaften in der Regel nicht das Kapital zur Verfügung, um dieses Land zu erwerben.

    Das Land geht dann an Immobilienentwickler oder internationale Investoren.

    Land für die Produktion gesunder Lebensmittel

    Unsere ELIANT Partner Demeter International und Internationaler Verein für biologischdynamische Landwirtschaft haben 2012 eine Studie zum Thema Landfreikauf mitfinanziert. In der Studie wurden der Bodenmarkt in Europa sowie neue Eigentumsformen für landwirtschaftlichen Boden untersucht, u.a. die bereits erfolgreichen Initiativen Terre de Liens in Frankreich und die Regionalwert AG in Deutschland. In diesen Initiativen stellen Bürgerinnen und Bürger, also die Zivilgesellschaft, den Bewirtschaftern das Land zu günstigen Bedingungen zur Nutzung zur Verfügung. So können sich die Landwirte auf die Produktion gesunder Nahrungsmittel und die Bodenfruchtbarkeit konzentrieren.

    Aus der Studie ging die Neugründung der Kulturland eG hervor. Sie erwirbt das Land in enger Abstimmung mit Landwirten und Hofgemeinschaften und stellt es ihnen langfristig als Pachtland zur Verfügung. Eine weitere Initiative, die BioBodenfonds Genossenschaft der GLS-Bank, hat kürzlich den Betrieb aufgenommen. In England ist der Biodynamic Land Trust diesbezüglich aktiv, in der Schweiz der Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft.

    Was können Sie als Bürgerin, als Bürger tun?

    Nachhaltig bewirtschaftete Böden sind ein Kulturgut und die Voraussetzung für die Erzeugung gesunder Lebens-Mittel. Auch Sie können mithelfen, diese zukunftsfähigen Initiativen zu unterstützen mit einem jährlichen Beitrag, einem zinslosen Darlehen oder einer Spende.Sehr dankbar sind wir aber auch, wenn Sie ELIANT mit einem Beitrag unterstützen, damit wir uns engagieren können, dass über solche neuen sozialen Projekte zur Erhaltung des Bodens für die nachhaltige Produktion in Brüssel und in der breiten Öffentlichkeit informiert wird. Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich!

    Ihre
    Michaela Glöckler

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • TTIP – Vermehrter Handel für ein besseres Leben?

    TTIP – Vermehrter Handel für ein besseres Leben?

    Allianz ELIANT

     

     

     


    TTIP – Vermehrter Handel für ein besseres Leben?


    Liebe ELIANT-Freunde,
    “TTIP – Vermehrter Handel für ein besseres Leben?“ Dies ist der Titel der Konferenz, die ELIANT in Brüssel am 15. und 16. Juni zusammen mit ihrem Allianzpartner Demeter International, und in Zusammenarbeit mit der European Public Health Alliance (EPHA) – veranstaltet hat. Unser Ziel war es, einen konstruktiven Dialog zwischen den Organisationen der Zivilgesellschaft, den TTIP-Verhandlungsführern und den politischen Entscheidungsträgern zu initiieren.

    Die Ergebnisse des Workshops waren Empfehlungen an die Entscheidungsträger. Die ersten Empfehlungen (siehe unten) sind der Europäischen Kommission und den politischen Entscheidungsträgern in Brüssel zugestellt und am 23. Juni am „Europäischen Tag der Handelspolitik“ veröffentlicht worden.

    Das Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP)

    Die Europäische Kommission und die Vereinigten Staaten verhandeln über dieses gemeinsame Freihandelsabkommen. TTIP will Handel und Investitionen zwischen der EU und den USA erleichtern und, wo es möglich ist, die unterschiedlichen Gesetzgebungen harmonisieren oder gegenseitig anerkennen. Die Verhandlungen umfassen alle wichtigen Wirtschaftssektoren wie Industrie, das Gesundheitswesen (einschließlich Arzneimittel und Medizinprodukte) sowie Ernährung und Landwirtschaft. Die Befürworter hoffen, damit das Wirtschaftswachstum auf beiden Seiten des Atlantiks zu fördern, mehr Arbeitsplätze sowie den weltweit mächtigsten gemeinsamen Markt für rund 800 Millionen Verbraucher zu schaffen und in der zunehmend globalisierten Wirtschaft gemeinsam wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Die Anliegen von ELIANT

    Michaela Glöckler, Präsidentin von ELIANT, legte im Panel „TTIP-Verhandlungen und die Anliegen der Zivilgesellschaft“ die Anliegen von ELIANT dar. Sie forderte, dass im Interesse und zum Nutzen der europäischen Gesellschaft mehr Akteure der Zivilgesellschaft im TTIP Verhandlungsprozess einzubeziehen sind. Sollte eine transparente internationale Schlichtungsstelle „Investor-Staat-Streitbegleitung“ (ISDS) gegründet werden, hätte die Zivilgesellschaft darin eine wichtige Rolle zu spielen. ELIANT und ihre Partner verfechten in Brüssel ein gerechtes und demokratisches Handelsabkommen, das die wirklichen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in Europa und in den USA berücksichtigt. Kulturelle Vielfalt, die Wahlfreiheit und als Voraussetzung dazu die Wahlmöglichkeiten müssen in der Europäischen Gesellschaft als hohe Werte aufrecht erhalten und gepflegt werden. Sie stehen auf dem Spiel, wenn sie nicht auch Grundlage der TTIP-Verhandlungen sind.

    Viele Organisationen der Zivilgesellschaft sind sehr besorgt darüber, dass TTIP die demokratischen Rechte und Gesetze untergraben könnte. Das bekannteste Beispiel dafür ist die geplante internationale Investor-Staat-Streitbegleitung (ISDS). Ausländische Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, den Gastgeberstaat vor dieses inoffizielle Gericht zu bringen, das hinter verschlossenen Türen ohne Transparenz tagt.

    Die andere große Sorge sind die Ziele von TTIP bezüglich Vorschriften und Normen. Niemand hat etwas gegen gegenseitige Anerkennung und Harmonisierung von Normen in der Auto- oder Maschinenindustrie, denn dies bringt Nutzen für Erzeuger und Verbraucher in der EU und den USA. Betrifft es jedoch Lebensmittel, Ernährung oder den medizinischen Bereich, dann wird die Harmonisierung der Normen der EU und der USA sehr problematisch, denn die europäischen Vorschriften im Lebensmittelbereich beruhen auf der Grundlage des Vorsorgeprinzips, dies ganz im Gegensatz zu den USA. Die EU ist im Moment noch nicht bereit, dieses Prinzip
    aufzugeben. Bezüglich Vorschriften und Reglemente gibt es viele weitere Beispiele, deren ausschließliche Beurteilung aus dem Blickwinkel der Handelserleichterungen völlig unzureichend und fatal wäre.

    Die Empfehlungen von ELIANT

    Das Ziel der Konferenz war eine Liste konkreter Empfehlungen zu Händen der Entscheidungsträger für bessere und gerechtere internationale Handelsbeziehungen zum Nutzen der Gesellschaft und der Umwelt. Hier die wichtigsten Punkte unserer Liste:

    • In einer demokratischen Gesellschaft gibt es keinen Grund für die Geheimhaltung von Verhandlungen für solch langfristige Handelsabkommen. Bürgerinnen und Bürger und die von ihnen gewählten Parlamentarier müssen über die Verhandlungsschritte und deren Konsequenzen informiert werden.
    • Statt die Souveränität über unsere Produktnormen aufzugeben, sollten wir diese verbessern und schützen mit guten Beispielen und Best-Practice-Beratung der Handelspartner. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Konzept „vom Erzeuger bis zum Verbraucher“ (farm-to-fork).
    • Landwirtschaft sollte von TTIP ausgeschlossen werden. Statt dessen sollen Handelsabkommen den Handelspartnern ermöglichen, souveräne Entscheidungen über die Zulassung von Einfuhren bestimmter Erzeugnisse auf der Grundlage des in Europa gültigen Vorsorgeprinzips zu machen. Risiken und Chancen sind von der unabhängigen Wissenschaft zu beurteilen. Weitere relevante sozioökonomische und ökologische Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion müssen bei der Entscheidungsfindung mit berücksichtigt werden.
    • Gesundheitsdienstleistungen sind keine gewöhnlichen Dienstleistungen: das
    • grundlegende Prinzip der universellen Gesundheitsversorgung in Europa ist nicht
    • verhandelbar. Deshalb ist es notwendig, die öffentlich und privat finanzierten
    • Gesundheitsdienstleistungen aus TTIP auszuschließen.
    • ISDS untergräbt die Entwicklung demokratischer Prinzipien und deren Zukunftsaspekte und damit die Souveränität der Gesellschaft; zudem diskriminiert es lokale Unternehmen. Deshalb sollte es nicht Teil von TTIP sein.

    Liebe ELIANT-Freunde, wir wollen die Lobbyarbeit bezüglich TTIP weiterführen. ELIANT möchte die Verhandlungen zeitnah beobachten und die Interessen der Zivilgesellschaft in einem konstruktiven Dialog mit den EU-Institutionen verteidigen und schützen. Zur Durchführung dieser notwendigen Arbeit brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung. Wir halten Sie über unsere weiteren Aktivitäten auf dem Laufenden und danken sehr herzlich für Ihr Interesse. Wir sind Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar.

    Mit herzlichem Gruß
    Für den ELIANT-Trägerkreis
    Dr. med. Michaela Glöckler

     

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Klima, Boden und die Wirkung der Herbizide

    Klima, Boden und die Wirkung der Herbizide

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Klima, Boden und die Wirkung der Herbizide

    Liebe ELIANT-Freunde,
    Das Klima ändert sich. Weltweit nimmt die Anzahl der starken Regenfälle zu. Das Wasser, das nicht von den Böden aufgenommen werden kann, fliesst als Oberflächenwasser weg. Aus schmalen Rinnsalen werden reissende Bäche. Kulturland und Dörfer werden überschwemmt, die Schäden und die Kosten sind enorm. Besonders gravierend ist die grossflächige Rodung der (Ur-)Waldbestände, um Land für die Intensivbewirtschaftung zu gewinnen, bei der ökologische Gesichtspunkte nur selten in Betracht kommen.

    Wieso können die Böden das Wasser nicht mehr aufnehmen?

    Die alten und neu gewonnenen Böden bestehen aus mineralischer und organischer Substanz. Die organische Substanz aus Humus und mikrobieller Biomasse kann Wasser aufnehmen und halten. Die Wasseraufnahmefähigkeit der mineralischen Substanz - Steinchen und Sand - ist hingegen klein. D.h. Böden mit viel organischer Substanz nehmen Wasser auf, können es halten und geben es langsam wieder ab. Sie beugen so auch der Erosion vor.

    Im Langzeitversuch der Anbausysteme Biologisch-Dynamisch, Organisch und Konventionell (DOK) wird wissenschaftlich nachgewiesen, dass der biologisch-organische und der biodynamische Anbau signifikant höhere Anteile an organischer Substanz und an Humus haben als der konventionelle Anbau. Nach einem heftigen Regen zeigen sich im Versuchsgelände des DOK folgende Bilder:




    Auf dem Foto links sehen Sie ein konventionell bewirtschaftetes Feld - rechts im Vergleich das biodynamisch bewirtschaftete Feld. (Fotos: Thomas Alföldi, FiBL)

     

    Der Boden ist die Grundlage

    Gesunde Böden haben einen hohen Anteil an organischer Substanz mit einer unglaublich hohen Vielfalt an Bodenmikroben. Je höher diese Vielfalt, umso mehr Nährstoffe können die Wurzeln aus dem Boden aufnehmen und die Pflanze mit vielfältigen Substanzen ernähren. Je vielfältiger diese aufgenommenen Nährstoffe, je gesünder und schmackhafter sind die landwirtschaftlichen Produkte. Im konventionellen Anbau wird diese Vielfalt an Mikroben durch die zum Teil auch gesundheitsgefährdenden Herbizide und Pestizide grösstenteils vernichtet.

    Das Totalherbizid Glyphosat (auch in Roundup enthalten)
    Die Krebsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation stuft das Totalherbizid Glyphosat, das heute in der konventionellen Landwirtschaft in ganz Europa eingesetzt wird, als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Seine umweltschädliche Wirkung ist seit längerem bekannt.

    ELIANT beteiligt sich zusammen mit seinen Trägerorganisationen an der Diskussion um Glyphosat. Sie zeigt, wie wichtig ganzheitliche Alternativen sind, wie z.B. die biodynamische und biologische Landwirtschaft. Wir danken sehr für Ihre Unterstützung, durch die wir diesen Einsatz leisten können.

    Mit herzlichem Gruss
    Für den ELIANT-Trägerkreis

    Dr. med. Michaela Glöckler

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  • Die Kinder sind es, von denen die kulturelle Entwicklung Europas abhängt

    Die Kinder sind es, von denen die kulturelle Entwicklung Europas abhängt

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Die Kinder sind es, von denen die kulturelle Entwicklung Europas abhängt


    Liebe ELIANT-Freunde,

    Unsere Kinder prägen die Gesellschaft von morgen. Damit die kulturellen Werte Europas entwicklungsfähig bleiben und nicht weiter an Substanz und Überzeugungskraft verlieren, müssen wir sie vorleben und für die Kinder werteorientierte Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.

    Wie sich ELIANT für die Kinder und eine werteorientierte Gesellschaft einsetzt

    Auf europäischer Ebene setzt sich ELIANT dafür ein, Gespräche mit den relevanten Generaldirektionen der Europäischen Kommission zu führen, damit das Wohl des Kindes bei den politischen Entscheidungen stärker berücksichtigt wird.


    Im letzten Jahr konnte die dafür nötige kindorientierte Vernetzung mit anderen Grossverbänden zum Kindeswohl wie Eurochild, European Civil Society Platform on Lifelong Learning, Alliance for Childhood und unserem ELIANT-Trägerverband, dem European Council for Steiner Waldorf Education /ECSWE kraftvoll vorangebracht werden. Dabei ist uns mit der Konferenz „Growing together“ bereits ein markanter Schritt gelungen, indem auch Lehr- und andere Fachkräfte gemeinsam mit den Kindern in den verschiedenen Altersgruppen daran gearbeitet haben, was Kinder wirklich brauchen.


    Es ist unser Kernanliegen, die verschiedenen Generaldirektionen der Europäischen Kommission mit den Bürgerinitiativen zu verbinden, die sich für das Wohl des Kindes einsetzen. Zwischen den beiden will ELIANT Brücken bauen, damit die Bildung einer von ethischen Werten geprägten Gesellschaft in Europa initiative Förderung erfährt.

    Was sagt die UNO-Konvention über die Rechte der Kinder?

    Sie sagt in Art. 3.1. „bei allen Massnahmen, die Kinder betreffen, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist“. Das wollen wir unterstützen und mithelfen, dass aus Worten Taten werden! Kindern die Zeit und Musse zu geben, die sie für ihre Selbsterfahrung und Entwicklung brauchen, ist dabei ein entscheidendes Instrument.

    So können Sie ELIANT bei dieser Aufgabe helfen

    Die oben erwähnten Gespräche mit den relevanten Generaldirektionen der Europäischen Kommission zu führen braucht Vorbereitung und ist zeitintensiv. Das wiederum bedeutet Arbeit, Zeit und Geld. Wir sind sehr dankbar, wenn Sie uns helfen, dies zu leisten und freuen uns über jede noch so kleine Spende!


    Mit herzlichem Gruss

    für den ELIANT-Trägerkreis

    Dr. med. Michaela Glöckler

     
    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Brennpunkt Saatgutzüchtung und Biodiversität

    Brennpunkt Saatgutzüchtung und Biodiversität

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Brennpunkt Saatgutzüchtung und Biodiversität

    Liebe ELIANT-Freunde,

    Es sind die kleinen, vor allem regionalen Saatgutzüchter, die mit Wissen, Hingabe und sehr bescheidenen Mitteln die bestehende Sortenvielfalt pflegen. Zudem entwickeln sie neue nachbaufähige Sorten durch natürliche Züchtungstechniken, die sich den sich verändernden klimatischen Bedingungen anpassen können. Damit sichern sie die für das Saatgut notwendige Biodiversität.

    Die weltweit tätigen Saatgutkonzerne konzentrieren sich auf gentechnisch veränderte Sorten und Hybriden der wichtigsten Nahrungspflanzen wie Mais, Soja, Weizen, Reis, etc., d.h. auf wenige Sorten und grosse Mengen - was hohe Umsätze und Gewinne sichert.

    Was konnte ELIANT 2014 für die Getreidesorten- und Artenvielfalt erreichen?

    Grosser Erfolg unserer Konferenz Im Januar 2014 in Brüssel

    ELIANT informierte zusammen mit Demeter International und weiteren Organisationen in Brüssel über die Konsequenzen, falls die neue EU-Saatgutverordnung vom EU-Parlament angenommen würde. Das geplante Regelwerk schränkte die Züchtungsarbeit nicht-professioneller Züchter und die Vermehrung durch Landwirte massiv ein. Damit war die Sortenvielfalt für Europa in Gefahr. Im Februar, einige Wochen nach der Konferenz, lehnte das EU Parlament die neue Verordnung ab!

    Saatgutfestivals in europäischen Städten im Oktober 2014

    Im September und Oktober 2014 fanden in Amsterdam, Athen, Brüssel, London und in Rumänien Saatgutfestivals statt. In Athen begleitete ein praktischer Workshop und eine Samentauschbörse die Informationsveranstaltung.

    Im zweitägigen Saatgutfestival in Brüssel sprachen u.a. Florianne Koechlin über die Pflanze als lebendiges Wesen – die Pflanze ist keine Sache – und Christof Potthof vom Gen-ethischen Netzwerk bewegte die Zuhörer mit seinem Referat „keine GVO-Pflanzen in der Landwirtschaft und keine Patente auf Pflanzen“.

    Das Festival in London war Teil der landesweiten Veranstaltungen „the humble seed“. In Vorträgen, Workshops und in weiteren Aktivitäten wurde darüber informiert, wieso nachbaufähiges Saatgut für uns alle so wichtig ist und wieso nachbaufähiges Saatgut erhalten werden muss.

    In Rumänien lag das Schwergewicht der dreitägigen Veranstaltung auf den verschiedenen regionalen Kulturpflanzen und dem regionalen Saatgut. Vorteil und Nutzen dieser Pflanzen für Umwelt und Ernährungsqualität wurden erläutert.

    Die Saatgutfestivals waren ein erster Schritt, um den Bürgern und Züchtern im direkten Austausch ihre Rechte für eigenes regionales Saatgut bewusst zu machen. ELIANT möchte im kommenden Jahr diese Arbeit in Brüssel und weiteren Städten fortführen. Diese wichtige Arbeit können wir nur mit Ihrer Unterstützung leisten. Herzlichen Dank für Ihre Spende.

    Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr und grüssen Sie herzlich
    Für das ELIANT-Team
    Dr. med. Michaela Glöckler

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Erneuerbare Energien – eine Frage an uns alle!

    Erneuerbare Energien – eine Frage an uns alle!

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Erneuerbare Energien – eine Frage an uns alle!

    Liebe ELIANT-Freunde,

    Vielen tausenden engagierten Bürgerinnen und Bürgern in Europa ist es zu danken, dass die Erneuerbaren Energien bei uns nicht mehr belächelt werden, sondern auf dem Wege sind, Mainstream zu werden. Ohne den grossen persönlichen Einsatz
    vieler wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen. In Deutschland gibt es zum Beispiel über 700 regional eingebundene Energiegenossenschaften, die ihre eigenen Windräder, Solardächer und Biogasanlagen konzipiert haben und mit Hilfe von eigenem und Bankengeld finanzieren konnten. Damit sind sie aber auch in
    Bürgerhand! Bürgerinnen und Bürger betreiben und betreuen die Anlagen. Und: es geht dabei nicht primär um Profit, sondern um nachhaltige Ökologie, um Liebe zur Erde und um die Ressourcen unseres Lebensraums.

    Unterstützt wurde dies in Deutschland durch ein Energieeinspeisegesetz (EEG), welches über 20 Jahre garantiert, dass Strom zum Beispiel aus Windenergie, abgenommen und bezahlt wird. Das schaffte Investitionssicherheit.

    Im Zuge der Finanzkrise in 2008 kam es jedoch zu einem starken Rückgang solcher Neuprojekten und Bürgerinitiativen - auch weil die Staaten ihre Gelder zur Rettung der Banken eingesetzt haben. Heute aber bedarf es wieder einer verstärkten Aufmerksamkeit weltweit in allen Ländern, damit der wachsenden Klima-Krise genügend entgegen gesteuert werden kann.

    Daher schreibt ELIANT zu diesem uns besonders am Herzen liegenden Thema und dankt Ihnen, dass Sie gerade diesen Newsletter so weit als möglich weiter leiten und in Ihren Netzwerken kommunizieren.


    Was die genannten Energieprojekte, Anthroposophischen Initiativen sowie „grünen“ Ökoprojekte verbindet, ist das vernetzte, den komplexen Lebensvorgängen unseres Planeten gemässe Denken. Doch was sie bisher daraus in die Praxis umsetzen konnten, reicht bei weitem nicht aus. Es braucht dazu auch „vernetztes Handeln“ der vielen, die solche Initiativen schätzen, und insgesamt mehr politisches
    Engagement von uns allen! Es würde dies auch für die junge Generation ein positives Signal sein, was Hoffnung weckt.

    Es gilt insbesondere die seit Anbeginn laufenden Subventionen für fossile und Atomenergie in Höhe von ca 600 Milliarden jährlich (weltweit) zu stoppen! Damit würde viel Geld eingespart und die Erneuerbaren Energien wären mit einem Schlag wettbewerbsfähig. Darüber muss mit den Politikern auf allen Ebenen diskutiert werden. Ein kürzlich in der New York Times erschienener Artikel hat hierzu Mut gemacht. Auch die Rockefeller Stiftung hat kürzlich angekündigt, ihre Förderung von fossilen und nuklearen Energien ganz zu stoppen.

    Es geht darum, regional unabhängiger und widerstandsfähiger zu werden, so daß modernes und menschenwürdiges Leben nicht nur in alternativen Lebensformen möglich wird, sondern die Chance hat,Mainstream zu werden.

    ELIANT will mithelfen, dass unsere globalisierte, immer schneller werdende, übertechnisierte Welt eine Balance findet durch neue Lebensformen, damit der Planet Erde an seinen Zivilisationskrankheiten nicht zu Grunde geht. Dafür informieren wir und arbeiten vernetzt mit anderen Initiativen gleicher
    Zielsetzung, wie zum Beispiel den unten erwähnten.

    Mit herzlichen Grüssen
    Für das ELIANT-Team
    Dr. med. Michaela Glöckler


    Links zu weiteren Informationen über erneuerbare Energien

    Stromrebellen Schönau

    Energiegenossenschaften Wikipedia

    Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch in den EU-Ländern 2012 und 2020

     

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Nachhaltiger Umgang mit Geld

    Nachhaltiger Umgang mit Geld

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Nachhaltiger Umgang mit Geld als Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit und zur Vorbeugung von Finanzkrisen

    Liebe ELIANT-Freunde,

    Was ist nachhaltiger Umgang mit Geld?
    Zunächst: ganz bewusst mit seinem Geld umgehen und wissen, wofür es eingesetzt wird. Dann: Geld so ausgeben, dass es nicht nur der Befriedigung unserer eigenen Bedürfnisse dient, sondern auch für andere Menschen und für die Umwelt neue Werte schöpft. Dies ist möglich, wenn wir durch unser Konsumverhalten finanzielle Werte schaffen, die dadurch nachhaltig sind, dass sie in direkter Beziehung stehen zu konkreter, von einzelnen Menschen geleisteter Arbeit.
    Dazu einige Beispiele:

    • Wenn Sie auf dem Markt direkt beim Bio-Bauern einkaufen, bezahlen Sie, was der Bauer für die Herstellung seiner Produkte benötigt. Aus dem Erlös kann er die Aussaat im nächsten Jahr finanzieren, notwendige Investitionen tätigen und den Kindern eine gute Ausbildung gewährleisten. Ihr Geld hat den direkten Bezug zur geleisteten Arbeit, fördert unmittelbar andere Menschen und Sie haben bestmögliche Nahrungsmittel.
    • Sie können – allein oder zusammen mit andern - einem jungen Biobauern ein Darlehen zum Zins Ihres Sparhefts geben. Das ermöglicht ihm, seine Finanzkosten viel geringer zu halten, das gibt ihm Freiraum. Er hat dadurch mehr Zeit für seine Weiterentwicklung und für die Familie. Sie schaffen ihm so eine bessere Lebensqualität, und Sie selbst haben den gleichen Zinsertrag wie auf der Bank.
    • Wenn junge, ihnen bekannte, vertrauenswürdige und kompetente Menschen ein Unternehmen aufbauen wollen, können Sie die notwendige Finanzierung in Form von Darlehen zusammen mit andern Menschen gewährleisten. Sie wissen dann ganz genau, wofür Ihr Geld eingesetzt wird und können die Entwicklung des Unternehmens verfolgen.
    • Sie können sich mit anderen Menschen zusammen tun und eine Leihgemeinschaft gründen, in der Sie Geld an Menschen und Initiativen geben, die Sie für förder- und vertrauenswürdig halten.

    Nachhaltigkeit, Geld und Vertrauen

    Unternehmen, die nachhaltige Produkte herstellen, sind Unternehmen mit hohen ethischen Werten so wie viele Non Profit Unternehmen, soziale Einrichtungen, Schulen und Kindergärten, wie z.B. die Waldorfschul-Initiativen. Wir investieren bei deren Förderung nicht nur in nachhaltige Unternehmen, sondern auch in das Vertrauen von Mensch zu Mensch.

    Haben Sie bei ihrer Bank schon einmal nachgefragt, was dort mit Ihrem Geld gemacht wird, zu welchem Zweck es eingesetzt wird? Je nach den Zielen der Bank sind Sie durch Ihre Bankguthaben möglicherweise an der Weiterentwicklung der Gentechnik beteiligt, oder an einer Goldmine in Südafrika mit menschenunwürdigen Arbeits- und Sozialbedingungen. Das ist sicher nicht, was Sie wünschen. Die Banken mit ethischen Zielen haben sich in Global Alliance for Banking on Values zusammengeschlossen www.gabv.org Sie unterstützen nachhaltige Entwicklung im breitesten Sinne, Projekte für Gemeinschaften und die Umwelt. Triodos Bank in den Niederlanden und GLS Bank in Deutschland gehören zu den Mitbegründern dieser Allianz und stehen auch ELIANT nahe. Die Schlüsselfragen, die man sich in Zusammenarbeit mit großen Banken stellen muss, sind: vertraue ich dem Geschäftsverhalten der Bank und kann ich der Bank mein Geld anvertrauen?

    Ohne die Mithilfe der vielen Einzelnen, die über die Verwendung ihres Geldes selbst entscheiden, werden die Finanzkrisen nicht zu überwinden sein

    ELIANT ist besorgt. Die Finanzkrise in Europa ist nicht vorbei, dies bestätigt die Nachricht aus Portugal. Erneut waren viele Milliarden Steuergelder notwendig, um eine Großbank vor dem Konkurs zu retten, welche nicht nachhaltig mit dem Geld ihrer Anleger umging. Eine kleine Illustration zum Begriff von 1 Milliarde Euro : dieses Geld ergibt in 100€-Scheinen einen Turm von 1000 Metern Höhe. Eine
    unvorstellbar große Summe.

    Die Finanzkrise hat Auswirkungen auf unsere Arbeitsplätze, auf unser Leben. Die Kredite der Banken an die Unternehmen sind immer noch zu gering, die Unternehmen können ihr Wachstum nur schlecht finanzieren. ELIANT ermutigt Initiativen, die Gründe der Finanzkrise zu verstehen und unterstützt alternative Finanzierungsmöglichkeiten. Für andere Menschen und für die Umwelt neue Werte schöpfen ist die Basis für die Gesundung der Gesellschaft.

    Wir bitten Sie, unsere Ideen und Vorschläge zu überlegen und uns zu unterstützen, damit diese Botschaft in ganz Europa ankommen und wirksam werden kann. Wir nehmen Kontakt mit Konsumentenverbänden, Banken, Behörden und Vetretern der Wirtschaft auf, um Netzwerke für nachhaltigen Umgang mit Geld aufzubauen. Wir danken Ihnen nicht nur für Ihre finanzielle Unterstützung, sondern auch für Ihre Hinweise auf nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und
    förderwürdige Initiativen.

    Sehr herzlichen Dank !
    Mit herzlichen Grüssen
    Für das ELIANT-Team
    Dr. med. Michaela Glöckler und Susanna Küffer Heer

     

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Warum ist Patientenkompetenz so wichtig?

    Warum ist Patientenkompetenz so wichtig?

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Warum ist Patientenkompetenz so wichtig?

    Liebe ELIANT-Freunde,
    Haben Sie als Patientin und Patient auch schon erlebt, dass über Sie entschieden wird? Dass Sie sich entmündigt fühlten? Die High-Tech-Gesundheitsversorgung, mangelnde Kenntnis der Komplementärmedizin und die nicht informierten Patientinnen und Patienten können Kosten verursachen, die das Gesundheitswesen teuer zu stehen kommen und zudem der Gesundheit schaden.

    ELIANT setzt sich in der EU für Patientenkompetenz ein, d.h. für die Überwindung der Bevormundung im Gesundheitswesen.

    Warum wissen wir nicht Bescheid?

    Wir haben die Sorge um unsere Gesundheit vielen mächtigen Institutionen anvertraut: Fachgesellschaften, Verbänden der Gesundheitsberufe, Krankenhausassoziationen, Krankenkassen, Industrieverbänden der Pharma- und der Medizinproduktehersteller. Sie alle regeln und legen fest, was uns widerfahren soll im Krankheitsfall, was wir kaufen sollen und welche Leistungen ggf. bezahlt werden. Patientinnen- und Patienten-Vertreter sind dabei nur selten gefragt!

    Für eine neue Medizinkultur in Europa

    ELIANT setzt sich gemeinsam mit Bürger- und Patientenorganisationen für eine neue Medizinkultur in Europa ein:

    • Das Wissen und die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sollen in die Therapie einbezogen werden. Die komplementärmedizinischen Verfahren verfügen über reichhaltige Erfahrungen, wie diese Kompetenzen zur eigentlichen Quelle für die Heilung werden können.
    • Therapeuten, Pflegende und Ärzte sollen auch für Leistungen bezahlt werden, die sich an den Gesundheitswissenschaften und der Prävention von Krankheiten orientieren. Es geht nicht nur um die Feststellung von Krankheit und eine möglichst rasche Symptombeseitigung. Es geht z.B. darum, dass genügend Zeit vorhanden ist für notwendige Gespräche, für Hausbesuche und Beratungen auch über die Anwendung komplementärmedizinischer Verfahren so wie echter Alternativen zur naturwissenschaftlichen Medizin. So können unnötige teure Tests, Operationen und Medikamente vermieden und die Patientenkompetenz gestärkt werden.

    Eine ganzheitliche und demokratisch legitimierte Neuausrichtung des Gesundheitswesens in Europa ist dringend erforderlich:

    • Es geht um ein Zusammenwirken von Schulmedizin und Komplementärmedizin
    • Es braucht einen kompetenten Aufbau von Plattformen im Internet, die Patientinnen und Patienten seriöse Informationen über schul- und komplementärmedizinische Behandlungsmöglichkeiten bieten,

    Mit Ihrer Unterstützung können wir dieses Ziel erreichen. Sehr herzlichen Dank!

    Mit herzlichen Grüssen
    Für das ELIANT-Team
    Dr. med. Michaela Glöckler und Susanna Küffer Heer


    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Freie Wahl von Arzneimitteln

    Freie Wahl von Arzneimitteln

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Für freie Wahl von komplementären und Anthroposophischen Arzneimitteln

    Liebe ELIANT-Freunde,

    Freie Wahl von Arzneimitteln ist nur möglich, wenn durch deren Verfügbarkeit auf dem Markt auch ihre Wahlmöglichkeit sicher gestellt ist. Dafür fehlt bis jetzt die adäquate Rechtsgrundlage!

    Jeder vierte EU-Bürger nutzt heute die komplementäre und/oder Anthroposophische Medizin als Alternative oder Ergänzung zur konventionellen Medizin.

    In der EU ist sie jedoch sowohl in der EUGesundheitspolitik als auch in der EU-Gesetzgebung nicht adäquat verankert, ebenso wenig wie in der Gesetzgebung der meisten Mitgliedstaaten.

    Bitte unterstützen Sie uns in der gesetzlichen Verankerung der komplementären und anthroposophischen Medizin!

    Werden Sie für die Europawahl aktiv. Kontaktieren Sie die Europa-KandidatInnen in Ihrem Wahlkreis und überreichen oder übersenden Sie das EUROCAM-Manifest (PDF in englischer Sprache), das unsere Forderungen enthält. So können wir gemeinsam erreichen, dass sich die künftigen Europaabgeordneten für die Belange der komplementären Medizin in der EU einsetzen werden!

    Komplementäre und Anthroposophische Medizin ist wirksam, wirtschaftlich und zweckmäßig

    Wer sie aus eigener Erfahrung kennt, möchte sie nicht mehr missen. Sichergestellt werden kann dies jedoch nur durch die gesetzliche Verankerung ihrer Verkehrsfähigkeit in der EU. Zuständig dafür ist das Europäische Parlament als Vertretung der europäischen Zivilgesellschaft.

    Wir bitten Sie daher, die KandidatInnen des Ende Mai neu zu wählenden Europäischen Parlaments zu kontaktieren, ihnen unser Manifest zuzuleiten und sie aufzufordern, sich in Brüssel dafür einzusetzen.

    Die Komplementärmedizin kann einen hervorragenden Beitrag zum europäischen Gesundheitswesen leisten:

    • in der Behandlung chronischer Krankheiten, im Bereich der Prävention, des gesunden Alterns, dem Erhalt der Lebensqualität im beruflichen und privaten Alltag
    • in der Kostenreduktion und Kosteneffizienz im Gesundheitswesen
    • in der massiven Verringerung von antimikrobieller Resistenz, durch die auch ein besonders hervorragender Beitrag zum europäischen Gesundheitswesen geleistet wird
    ELIANT setzt sich in Brüssel zusammen mit anderen Partnern für die Belange der komplementären und Anthroposophischen Medizin ein.

    Die IVAA (Internationale Vereinigung Anthroposophischer Ärztegesellschaften) ist Gründungsmitglied von
    ELIANT. Sie vertritt 31 nationale Mitgliedsverbände, davon 16 in EU-Mitgliedsstaaten. Sie ist Mitglied des
    europäischen Dachverbandes für Komplementärmedizin EUROCAM, durch den EU-weit Ärzte, Therapeuten,
    Heilpraktiker und Patienten gemeinsam ihre politischen und rechtlichen Interessen in Brüssel geltend machen.

    Doch ohne die Unterstützung durch eine breite zivilgesellschaftliche Aktivität werden wir unser Ziel nicht erreichen!

    Viele Bürger und Abgeordnete wissen noch nicht, dass es diese der Komplementärmedizin und Anthroposophischen Medizin adäquate Rechtsgrundlage noch immer nicht gibt.

    Wir bitten daher dringlichst, dieses Schreiben so breit wie nur irgend möglich bekannt zu machen. Je mehr Emails betroffener EU-Bürger die Kandidaten für die Wahl des neuen Europaparlaments bekommen, umso deutlicher steht ihnen unser Anliegen vor Augen, umso größer ist die Aussicht auf Erfolg.

    Nutzen Sie z.B. auch Facebook.

    Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.
    Mit herzlichen Grüssen
    Für das ELIANT-Team
    Dr. med. Michaela Glöckler und Susanna Küffer Heer

     

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Wem gehört das Saatgut?

    Wem gehört das Saatgut?

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Wem gehört das Saatgut?

    Bürger, Landwirte und Züchter von der Saatgutverordnung der EU herausgefordert.


    Liebe ELIANT-Freunde,
    aus Sicht der biodynamischen Züchter und Landwirte verhindert die geplante Saatgutverordnung der EU, dass Saatgut wie gefordert Allgemeingut ist und bleibt. Im gegenwärtigen (Rechts-) Bewusstsein wird Saatgut jedoch als Ware gedacht. Der jetzige Saatgutverordnungs-Entwurf bietet kaum Entwicklungsmöglichkeiten für nachhaltige Landwirtschaft und AgroBiodiversität.

    Saatgut ist Allgemeingut

    Am 22.1.2014 organisierten das Brüsseler EUVerbindungsbüro von Demeter International und ELIANT die Konferenz zur neuen EU-Saatgutverordnung mit Beteiligung der Allianzpartner IFOAM EU, ARCHE NOAH, ECO-PB, KulturSaat, Network Economy Group, Saat-Gut e.V., Réseau Semences Paysannes, Peliti und Brot für die Welt.

    Nachfolgend einige Kernaussagen dieser Konferenz:

    • Saatgut ist ein öffentliches Gut.
    • Der EU-Saatgutverordnungs-Entwurf muss in einer breiten Öffentlichkeit mit ausreichend Zeit thematisiert werden. Interne Diskussionen zwischen Kommission, Europa-Parlament und Europäischem Rat reichen nicht aus.
    • Samenfeste Sorten, d.h. Sorten, welche - im Gegensatz zu den heute gängigen Hybridsorten – auch von Landwirten selbst vermehrt werden können, bedürfen eines fairen Marktzugangs.
    • Das Regelwerk muss daher den speziellen Anforderungen für Ökosorten angepasst werden, sodass auch nicht-professionelle Züchter auf Bio-Höfen sowie Saatgut-Konservierer ihre Arbeit in Freiheit fortführen können.
    • Zudem muss sich die Forschung zu einer „Systemzüchtung“ hin orientieren, an der sich neben Forschern und Züchtern auch die Landwirte und Bürger beteiligen können.
    Fazit der Tagung

    Es ist von äußerster Wichtigkeit, dass sich NGOs und die Zivilgesellschaft aktiv in den Entscheidungsprozess einbringen. Dazu bedarf es einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit. Bitte helfen Sie mit, indem Sie diesen Newsletter in Ihrem Bekanntenkreis kommunizieren.

    Für Oktober sind öffentliche Saatgut Festivals in mindestens 7 europäischen Hauptstädten vorgesehen. ELIANT wird die geplanten Aktivitäten veröffentlichen, sobald die Einzelheiten klar sind.

    Entscheid des Europäischen Parlaments

    Ein großer Erfolg war, dass das Europäische Parlament am 11. März 2014 den Entwurf der EU-Saatgutverordnung abgelehnt hat. Umso schwerer wiegt, dass die Kommission ihn dennoch nicht zurückgezogen hat - nun muss der Europäische Rat über das weitere Vorgehen entscheiden. Wenn er das Parlament stützt, ist der Entwurf der Saatgutverordnung vom Tisch. Wenn er den Entwurf zusammen mit der Kommission erweitert, beginnt die Diskussion von vorne. Darauf müssen wir uns vorbereiten und die Öffentlichkeitsarbeit verstärken.

    Ausblick

    Das generelle Bild der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) zeigt eine zu starke Dominanz und Förderung des Wettbewerbsgedankens, insbesondere auch beim Saatgut. Wir fordern die europäischen Bürger auf, sich mit uns gemeinsam für ein neues europäisches Agrarmodell einzusetzen, das auf Saatgut als Allgemeingut gründet und nachhaltige Qualität der Produkte und des Anbaus so wie die Biodiversität des Saatguts fördert.


    Wir zählen auf Sie!
    Für das ELIANT-Team
    Dr. med. Michaela Glöckler und Susanna Küffer Heer

     

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Für mehr Selbstbestimmung im werdenden Europa

    Für mehr Selbstbestimmung im werdenden Europa

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Für mehr Selbstbestimmung im werdenden Europa

    Liebe ELIANT-Freunde,

    ELIANT ist eine Bürgerinitiative für ein kulturell engagiertes Europa. Was wünschen wir Europa, was wünschen wir uns als die Bürger dieses Europas?

    Als Bürger dieser wachsenden Staatengemeinschaft Europäische Union wollen wir vor allem eines: unser Leben selber bestimmen können. Zum Beispiel wollen wir unsere Nahrungsmittelqualität wählen können; wir wollen selbst bestimmen, welche Schule für unsere Kinder die beste ist; über die Arztwahl und damit auch die Medikamente wollen wir selbst entscheiden. Im Gegenzug sind wir als Bürger bereit, für die so entstehende Vielfalt Verantwortung zu tragen.

    Diese Bedürfnisse und die damit verbundene Verantwortung sind die Anliegen der Bürgerinitiative ELIANT. Dafür setzt sich ELIANT in Brüssel und in verschiedenen Projekten ein. ELIANT engagiert sich als Gründungsmitglied von Democracy International auch für ein demokratisches Europa, in dem der Einfluss der Zivilgesellschaft auf das gesellschaftliche und kulturelle Leben wachsen kann.

    Die Träger von ELIANT sind die europäisch aktiven Verbände und Netzwerke der Initiativen angewandter Anthroposophie: die Waldorfschulbewegung, die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die Anthroposophische Medizin, die Heilpädagogik und sozialkreative Initiativen.

    Alle sind von Rudolf Steiner und engagierten Zeitgenossen ins Leben gerufen worden als Beispiele für die Realisierung der sozialen Grundforderung: Freiheit für das Geistes- und Kulturleben, Gleichheit für das rechtlich-politische Leben und Brüderlichkeit für das Wirtschaftsleben.

    Helfen sie mit, dass ELIANT diese kulturellen Errungenschaften europaweit sichern kann. ELIANT versteht sich als Teil der Bürgerbewegungen, die in der Zivilgesellschaft Verantwortung übernehmen für die Gesundheit von Erde und sozialer Mitwelt, auch für die Sprachlosen wie Tiere (artgerechte Haltung) und für die Pflanzen (Schutz vor Gentechnik).

    Wir sind für jede Unterstützung unserer Arbeit dankbar und grüßen Sie herzlich
    Für das ELIANT-Team
    Dr. med. Michaela Glöckler und Susanna Küffer Heer

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Kinder ganzheitlich fördern

    Kinder ganzheitlich fördern

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Kinder ganzheitlich fördern

    Liebe ELIANT-Freunde,

    Kinder werden die Zukunft gestalten aufgrund der Werte, welche Eltern, Gesellschaft und Schule ihnen vorgelebt haben. Die Allianz ELIANT leistet mit ihren Projekten und Partnern einen wichtigen Beitrag, das Bewusstsein dafür bei den Entscheidungsträgern und in der Zivilgesellschaft zu schärfen. Die folgenden Projekte geben Ihnen Einblick in diese Aktivitäten unserer Allianz:

    Vom 23. – 26. Oktober 2013 fand in Brüssel die Konferenz
    „Entwicklungspotential entfalten“ (Unfolding Conference) statt. Sie wurde veranstaltet von Learning for Well-being, Universal Education Foundation, Alliance for Childhood, Eurochild, Allianz ELIANT, International Association for Steiner/Waldorf Early Childhood Education und Evens Foundation. Die ELIANT- Projektmanagerin

    Michaela Sieh war Koordinatorin dieser Konferenz, die eine grosse Ausstrahlung hatte. Im Rahmen der Konferenz wurden auch Kinderrechte thematisiert. Als Mitglied von Eurochild unterstützt ELIANT das Manifest für Kinderrechte, das am 20. November anlässlich des Weltkindertages vorgestellt wurde.

    Das Manifest für Kinderrechte

    Es wurde von 14 Kinderrechts-Organisationen unterschrieben und ruft das Europäische Parlament dazu auf, seine gesetzgebende und budgetbezogene
    Macht im besten Interesse von Kindern einzusetzen. Was können Sie tun? Bitten Sie Ihr lokales Mitglied des Europäischen Parlaments, ein Versprechen abzulegen, ein Kinderrechten-Champion zu werden.

    Menschliche Werte und Kernfähigkeiten

    Der Schwerpunkt dieser zentralen Brüsseler Konferenz lag in dem Fokus: was sind die tragenden menschlichen Werte und wie bringen wir sie den Kindern zum Erlebnis, in ihre Selbsterfahrung, in die persönliche Handhabe? Respekt vor der Integrität und Eigenwürde auch des ganz kleinen Kindes, Wahrhaftigkeit im Umgang mit einander, liebevolles Interesse für einander und für die Umwelt in all ihren Einzelheiten. Was heisst, Sich-Entspannen, Schulung der Sinnesempfindungen, der Aufmerksamkeit, und Empathie - feinfühliges Zuhören, Raum geben für Eigenaktivität und Fragen? Es gilt diese Fähigkeiten zu verstehen, zu üben und bis in die physische Körperhaltung hinein zum Ausdruck zu bringen. Dadurch entwickelt sich die körperlich-seelisch-geistige Einheit der Person, die dann vom Kind wahrgenommen, selbsttätig nachgeahmt und dadurch im Kind geweckt und angeeignet werden kann.

    Jedes Kind soll sein einzigartiges Potential entfalten können

    An dieser Konferenz nahmen 130 Fachleute aus Forschung und Praxis, aus politischen Kreisen und eine erfreuliche Anzahl Jugendlicher teil, die sich engagieren wollen. Sie kamen aus 18 Ländern und gingen gemeinsam der Frage nach, wie eine Kultur gefördert werden kann, die jedem Kind die Möglichkeit gibt, sein einzigartiges individuelles und soziales Potential zu entfalten. Die wichtigsten Ergebnisse der Konferenz sind weitere Initiativen und die Hoffnung auf eine zukunftsweisende Erziehung und Bildung der Generationen, die das Europa von Morgen prägen werden. Ein echt adventliches Motiv.
    28.04.14 09:25

    Ein Europa für und mit Kindern bauen

    ELIANT legte einen Hauptschwerpunkt im Jahr 2013 auf Kinderrechte und die gesunde Entwicklung von Kindern. Diese Arbeit werden wir im Jahr 2014 fortsetzen mit dem neuen Projekt “Gemeinsam Wachsen – Integrative Ansätze für Gesundheit und Wohlergehen von Kindern”. Dieses Projekt wird unterstützt von DamusDonata; unser Partner ist die Universal Education Foundation. Es ist ein Ziel von ELIANT, “ein Europa für Kinder und mit Kindern zu bauen” - wie der Europarat es so klar formuliert hat.

    In der Konferenz "Kinder können die Welt verändern" (CATS) war ELIANT durch Michaela Sieh mit einem Vortrag vertreten. CATS vereinte bereits eine Vielzahl verschiedener internationaler Fachvertreter und eine engagierte Gruppe von Jugendlichen und war eine ideale Vorbereitung für die Brüsseler Konferenz „Entwicklungspotentiale entfalten“. Durch die gemeinsame Vorbereitung der nächsten CATS-Konferenz wird die Arbeit partnerschaftlich fortgesetzt, in intensiver Zusammenarbeit mit Jugendlichen. Jeder an dieser Thematik engagierte und Interessierte ist herzlich eingeladen, bei der nächsten CATS-Konferenz vom 26. Juli bis 2. August 2014 in Caux (Schweiz) mit zu arbeiten am Thema: „Die Jugend als Fürsprecher für Veränderungen“.

    In der Schweizer und Brüsseler Konferenz war es besonders begeisternd, den jungen Menschen zuzuhören, die ihre Anliegen im Plenum präsentierten. Ihre Einsichten und die Fähigkeit, ihren Wünschen und Hoffnungen Ausdruck zu verleihen, haben alle Konferenz-TeilnehmerInnen tief beeindruckt.

    Wir wünschen Ihnen eine lichtvolle Adventszeit und grüssen Sie herzlich

    Michaela Glöckler, Ueli Hurter und Susanna Küffer Heer (Executive Committee); Michaela Sieh (Projektmanagement)



    Wir sind für jede Unterstützung unserer Arbeit dankbar und grüßen Sie herzlich
    Für das ELIANT-Team
    Dr. med. Michaela Glöckler und Susanna Küffer Heer

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Würde und Freiheit für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

    Würde und Freiheit für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Würde und Freiheit für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

    Liebe ELIANT-Freunde,

    in diesem Mailing berichten wir über die Zusammenarbeit von ELIANT mit der Europäischen Kooperation für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie (ECCE).

    Die ECCE hat sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Menschen mit besonderen Bedürfnissen auf europäischer Ebene so umfassend zu vertreten, wie sie sich aus den Erkenntnissen der Anthroposophie ergeben. ECCE wurde 1992 in den Niederlanden vom Council for Curative Education and Social Therapy gegründet.
    Die am 3. Mai 2008 in Kraft gesetzte UN-Konvention über Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNCRPD) unterstreicht dieses Anliegen. Dieser Wandel hin zum Recht auf Selbstbestimmung vollzieht sich vor allem aus ethischen Gründen und braucht unsere Wachheit, Empathie und Unterstützung, damit dieser Wandel kulturwirksam werden kann.

    ELIANT dient den Zielen von ECCE

    ELIANT setzt sich für die Wahlfreiheit und den Erhalt von kulturell wesentlichen Wahlmöglichkeiten aller Bürger ein. ECCE vertritt etwa 30.000 europäische Bürger mit besonderen Bedürfnissen. Die meisten sind nicht in der Lage, ihre Rechte einzufordern und brauchen hierfür die Hilfe von andern.
    ELIANT unterstützt dieses Anliegen mit seiner Million Unterschriften und derzeit 450.000 Empfängern unseres Mailings. Hier trifft das Goethewort zu: „Ein einzelner hilft nicht, sondern wer sich mit Vielen zur rechten Stunde vereinigt.“

    So hilft ECCE

    Die Mitglieder von ECCE bieten eine breite Palette von Möglichkeiten an: Arbeit und Praktika in Pflegeheimen und ambulanten Einrichtungen und Diensten, Unterstützung betroffener Familien, Hilfen im Haushalt, und berufliche Aus- und Weiterbildungen. Dabei gibt es vielfältige Therapieangebote, die über die medizinische Grundversorgung und Behandlung hinausgehen und die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen: Massagen, Bewegungstherapien, Eurythmie-Therapie und verschiedene Formen von Kunsttherapien.
    Aus diesem Grund setzt ECCE auch Anthroposophische Medizin und Therapien ein und arbeitet im Rahmen von ELIANT eng zusammen mit der biodynamischen Landwirtschaft sowie der Waldorf- Pädagogik. Gemeinsam sind dabei Erkenntnisse und Erfahrungen, dass der Mensch nicht nur der physischen Welt angehört, sondern auch einer geistigen, aus der heraus er sich die Grundlage für die notwendigen ethischen Massstäbe für den Alltag erarbeiten kann.
    Mehr Informationen zu ECCE finden Sie hier
    .

    In Lebens- und Arbeitsgemeinschaften die Würde und Freiheit eines jeden Menschen zu respektieren wird in den Gesprächen und Diskussionen zwischen Eltern, Heilpädagogen und Sozialtherapeuten immer zentraler.
    Gemeinsam suchen sie nach der geeignetsten und achtsamsten Führung der Menschen mit besonderen Bedürfnissen, und nach deren innerstem geistigen Kern. Dies sind seit 1924 die zentralen Themen der Heilpädagogik und Sozialtherapie auf anthroposophischer Grundlage.

    Ein Beispiel erfolgreicher Lobby-Arbeit der Allianz ELIANT und ECCE in Brüssel

    Um die Europäische Kommission in Brüssel auf die Heilpädagogik und Sozialtherapie aufmerksam zu machen, hat ECCE verschiedene Kommissare und Departementsleiter zu ihren Kongressen eingeladen, einige sind als Hauptredner aufgetreten.

    Zusammen mit anderen Organisationen ist ECCE am Erarbeiten des so genannten „Schatten-Reports“. Dieser Bericht debattiert den offiziellen EU-Bericht und ist Teil des vorgegebenen Vorgehens, dass Nicht- Regierungsorganisationen der UNO einen „Schatten-Report“ vorlegen können.
    Der Report wird im Frühling 2014 publiziert. ECCE wird die geforderte rechtliche Gleichstellung der Menschen mit besonderen Bedürfnissen ausführlich begründen. Denn Behinderung ist eine Frage von Rechten sowie Ethik und nicht des freien Ermessens.

    Die vielgestaltige und multikulturelle Gesellschaft

    Nachhaltige Eingliederung ist der Ansatz, um Kindern und Erwachsenen mit Lernbehinderungen eine erfolgreiche und dauerhafte Lebenssituation zu ermöglichen. In unserer vielgestaltigen und multikulturellen Gesellschaft ist dies nur möglich, wenn seitens der Bürger die Offenheit und der Wille zur Zusammenarbeit und Anerkennung der Menschen mit besonderen Bedürfnissen besteht. Wir freuen uns über jeden einzelnen, der uns hilft, für diese Ziele zu arbeiten.

    Herzlich
    Michaela Glöckler, Ueli Hurter und Susanna Küffer Heer (Executive Committee); Michaela Sieh (Projektmanagement)

     

    So können Sie helfen. Vielen Dank.

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  • Saatgut ist unser Kulturgut

    Saatgut ist unser Kulturgut

    Allianz ELIANT

     

     

     


    Saatgut ist unser Kulturgut

    Liebe ELIANT-Freunde,

    Bio-Saatgut ist für die Zukunft der biologischen und biodynamischen Landwirtschaft die zentrale Frage. Denn Saatgut ist die Grundlage allen Lebens, der ganzen landwirtschaftlichen Produktion und damit der Ernährung.

    Die biodynamische Bewegung forscht und arbeitet intensiv an dieser Frage. ELIANT ist die Plattform, um dem Einsatz für ein Saatgut in grösstmöglicher Biodiversität und als Gemeingut aller Menschen in Brüssel Gehör zu verschaffen. Informieren Sie bitte Ihre Freunde und Bekannten über dieses kulturpolitisch zentrale Anliegen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre ideelle und finanzielle Unterstützung.

    Die biodynamische Bewegung forscht und arbeitet intensiv an dieser Frage. ELIANT ist die Plattform, um dem Biosaatgut als Gemeingut für alle Menschen in Brüssel Gehör zu verschaffen. Unterstützen Sie uns in dieser Aufgabe.

    Die biodynamische Landwirtschaft (Demeter) hat die Allianz ELIANT mitgegründet, damit die Anliegen der biodynamischen Landwirtschaft breiter bekannt und in Brüssel umfassender vertreten werden können. Die ELIANT-Gründer tragen die Allianz ELIANT. Ihre halbjährlichen Treffen geben den idealen Rahmen für den intensiven Austausch von Ideen und die Planung der jeweils aktuell notwendigen Aktivitäten.

    Zukunft säen

    Vermehrbares, frei handelbares Saatgut ist das Credo der biodynamischen Landwirtschaft Demeter. Im Herbst laden Bäuerinnen und Bauern in mehreren Ländern interessierte Verbraucher ein, mit ihnen gemeinsam ein Feld anzusäen. Die Initiative heisst Zukunft säen! Auf der Homepage www.avenirsem.ch finden Sie die Höfe mit allen Informationen. Jeder Teilnehmer sät. Er taucht in die Atmosphäre dieses urbildlichen Tuns ein. Das Säen verbindet ihn mit der Erde. Er kann das Wachstum über Monate beobachten. Im Sommer wird das Korn geerntet – und daraus Brot gebacken.

    Saatgut ist unser Kulturgut - es gehört uns allen!

    Sich für vermehrbares, frei handelbares Saatgut einzusetzen ist die Antwort der biodynamischen Landwirtschaft Demeter an die weltweit tätigen Grosskonzerne, die gentechnisch veränderte Sorten herstellen. Diese Grosskonzerne sichern gentechnisch, konventionell entwickeltes Saatgut und auch widerrechtlich angeeignete Sorten über Patente und entziehen sie somit der Allgemeinheit, insbesondere den Landwirten und Züchtern zum freien Nutzen. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit privatisieren sie die Gewinne aus Lizenzgebühren von Patenten.

    Die aktuelle Situation zum Saatgut

    Als globale Zivilisation stehen wir in einer dramatischen Entwicklung. Innerhalb von zwei Jahrzehnten ist eine mächtige Saatgutindustrie entstanden - mit weitreichenden Folgen. Die zehn grössten Saatgut-Unternehmen beherrschen weltweit über 70% des Marktes. Sie schaffen eine extreme Einengung der Arten und Sorten auf ein ganz schmales genetisches Band. Sie verwenden Züchtungstechniken, die im Labor stattfinden, hauptsächlich als Genmanipulation. Im Vergleich mit anderen Branchen und Industrien ist hier eine sehr schnelle und extreme Technisierung entwickelt und vorangetrieben worden. Die Folgen für die Zukunft sind erschreckend.

    Was war vor der Gentechnik, woher kam das Saatgut?

    Das Saatgut und alles, was damit zusammenhängt, war ein integraler Bestandteil der ganzen Landbaukultur. Je nach Weltgegend liegt diese Zeit wenige Jahre, Jahrzehnte oder höchstens ein bis zwei Jahrhunderte zurück. Das Empfinden war: Das Saatgut gehört allen, oder - man kann auch sagen - niemanden. Es war keine Ware – sondern ein Kulturgut.

    Was können wir gemeinsam erreichen?

    Die biodynamischen Pflanzenzüchter haben schon enorm viel geleistet: Es gibt eine ganze Palette von hervorragenden Sorten. Was jetzt ansteht, ist die rechtliche und wirtschaftliche Verankerung dieser Arbeit in der Gesellschaft, damit das Saatgut ein Kulturgut ist und uns allen gehört. Dazu braucht es die Zusammenarbeit von Züchtern, Bauern, Verarbeitern und vor allem auch der Konsumenten und Bürger.

    Erfolgreiche Lobbyarbeit von ELIANT

    Ein Beispiel aus der erfolgreichen Lobbyarbeit der Allianz ELIANT und der biodynamischen Landwirtschaft in Brüssel: Die im Jahre 2002 aufgrund der BSE-Krise in Kraft getretene EU-Verordnung über tierische Nebenprodukte verunmöglichte den Bauern die Verwendung der Kuhhörner für die biodynamischen Präparate. Nach sieben Jahren intensivster Lobbyarbeit wurden sie in einem speziellen Paragraphen 2009 explizit in diese Verordnung aufgenommen. Das gab den biodynamischen Präparaten wieder die notwendige Rechtssicherheit.

    Herzlichen Dank, dass Sie Fördermitglied sind
    Für die Zukunft Europas hat ELIANT eine wichtige Aufgabe. Um diese Aufgabe zu erfüllen benötigen wir weiterhin Ihre ideelle und finanzielle Unterstützung, Bitte informieren Sie Ihre Freunde und Bekannten über die Allianz ELIANT. Danke.

    The Unfolding Conference

    Die Allianz ELIANT ist Co-Organisator für eine inspirierende internationale Konferenz: “The Unfolding Conference: Eine Kultur fördern, die es jedem Kind ermöglicht, sein eigenes einzigartiges Potential zu entfalten und sich in der Gesellschaft zu engagieren”. Wir laden herzlich ein: Brüssel, 23. -26. Oktober!
    www.unfolding2013.org


    Herzlich
    Michaela Glöckler, Ueli Hurter und Susanna Küffer Heer (Executive Committee); Michaela Sieh
    (Projektmanagement)

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